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  Walzenlader AMT

Das Institut für Advanced Mining Technologies (AMT) an der RWTH Aachen hat 2009 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Karl Nienhaus, bis 2016 unter dem Namen Institut für Maschinentechnik der Rohstoffindustrie (IMR), seinen Betrieb aufgenommen. Durch die Zusammenlegung der beiden Institute IBH (Institut für Bergwerks- und Hüttenmaschinenkunde) und BGMR (Betriebsmittel für die Gewinnung mineralischer Rohstoffe) wurden die Kernkompetenzen auf dem Gebiet der Rohstoffgewinnung und Schwermaschinentechnik unter einem Dach vereinigt.

Seit März 2018 leitet Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen das Institut und entwickelt gemeinsam mit ihrem Team robuste, vernetzte und autonome Maschinen und Prozesse für den Einsatz in der Rohstoffgewinnung. Ganz im Sinne von "Bergbau 4.0" stehen die Nutzbarmachung von Informationen zur Prozess-, Umfeld- und Maschinenüberwachung mittels Sensortechnik und modernen Verfahren der Maschinen- und Prozessdatenanalyse aktuell im Fokus der Forschung. Prof. Nienhaus hat im Rahmen der Thiele-Stiftungsprofessur Advanced Mining Technologies noch bis 2020 die Co-Leitung des Instituts inne.

Zu den Kernaufgaben gehört neben Forschung und Entwicklung die Lehre in den Ingenieurstudiengängen "Rohstoffingenieurwesen" und "Nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung" mit den jeweiligen Vertiefungsrichtungen. Das AMT betreut die Studierenden dieser Studiengänge in zahlreichen Vorlesungen und Übungen zur Maschinentechnik. Dabei reichen die Inhalte der Vorlesungen von den mechanischen Grundlagen bis hin zu maschinen- und gewinnungstechnischen Experimentalübungen und spezifischen Problemen der Rohstoffgewinnung sowie der Schwermaschinentechnik.